LMC 2022

DIE LEGENDÄREN GRUPPE-C RENNWAGEN UND GLEICHZEITG GT´S UND PROTYTPEN IN EINER RENNSERIE GEHEN AN DEN START. LMC STEHT FÜR LE MANS CARS. SOMIT KÖNNEN WIR, GANZ NACH DEM BERÜHMTEN VORBILD, SICHERLICH INTERESSANTE UND SPANNENDE RENNEN ERLEBEN.

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Termine Clubrennen Saison 2022

  1. 04.05.2022
  2. 01.06.2022
  3. 29.06.2022
  4. 27.07.2022
  5. 24.08.2022
  6. 21.09.2022
  7. 19.10.2022
  8. 16.11.2022
  9. 14.12.2022

Sportliches Reglement

Ausgetragen werden 9 Einzel-Rennen (alle 4 Wochen), wobei bis zum Ende der Saison 3 Streicher berücksichtigt werden. Für jedes ausgefallene Rennen wird die Zahl der Streicher um eins erhöht.

Die Motoren (Bison1) werden vom Verein zum Rennen ausgegeben. 

Die Hinterräder (Scaleauto Moosgummi SC 2421P) werden für jeden Teilnehmer bei uns im Verein (dunkel, in Dosen mit Namen versehen, trocken und luftdicht verpackt) eingeschlossen verwahrt und erst zum Rennen bei der technischen Abnahme wieder ausgeteilt. Dazu bringt jeder Teilnehmer bei seiner ersten Teilnahme an dieser Rennserie einen neuen original verpackten Rädersatz mit. Bei der Ausgabe der Räder kann jeder Teilnehmer seinen Reifensatz mit den von uns bereitgestellten Mitteln (Bremsenreiniger, Waschbenzin, Reifenpflegemittel) nach Belieben reinigen, bzw. pflegen und so für das Rennen vorbereiten, wie man es für notwendig hält. Jeder Teilnehmer kann nach jederzeit einen neuen original verpackten Rädersatz bei uns hinterlegen.

Veranstalter
Slot Car Heaven e.V.

Startgeld

Mitglieder: 2,- € Startgeld 
Nicht-Mitglieder: 7,- € Startgeld inkl. Fahrgebühren.

Training:

Es dürfen nur Autos mit Moosgummirädern an der Hinterachse gefahren werden.  Das freie Training beginnt um 18:00 Uhr und wird bei Bedarf als „Zeittraining“ mit 4 Minuten Turns durchgeführt. Hier sind alle Rennteilnehmer gehalten nach jedem Turn eine Spur weiter zu wechseln. Damit alle Spuren gleichmäßig befahren werden und somit ein gleichmäßiger Griplevel über alle Spuren erreicht wird.

Qualifikation:

Vor jedem Lauf wird ein Qualifying ausgetragen. Vorher können die Reifen einmalig mit dem vom Verein gestellten Klebeband, abgezogen werden. 

Die befahrene Spur wird zuvor mit 1 Würfel ausgewürfelt. Es wird dreimal gewürfelt. Die nach dem dritten Wurf gezeigte Augenzahl bestimmt die Spurnummer. Zur Wertung zählt die von 3 Runden schnellste gefahrene Runde. Die Reihenfolge bei der Qualifikation wird nach Eingabe der Namen per Zufall bestimmt. Dazu wird so oft auf die Zufallstaste geklickt, wie Teilnehmer vorhanden sind.

Vor dem Qualifying findet auf der Qualifyingspur ein Einrollen über einige Minuten statt.

Gruppen- / Spureinteilung:

Die Spur- und Gruppenzuteilung erfolgt nach dem Ergebnis aus dem Qualifying. 

Bei nur einer Startgruppe findet kein umkehren der Startreihenfolge statt. Die Teilnehmer ab Platz 7 starteten wie der Rennbahn-Manager BEPFE, nach Eingabe der Namen in der ermittelten Rangfolge, es vorgibt (gerade rauf, ungerade runter, z.B.: 8-10-9-7). Auch ein zusätzliches manuelles umsortieren findet nicht statt. 

Einrollen:

Unmittelbar vor dem Rennen kann für die erste Startgruppe ein Einrollen zum Staubfreifahren über ca. 1 bis 3 Minuten (je nach „Bahnzustand“) stattfinden. Hierbei können die Reifen letztmalig, mit vom Verein gestellten Klebeband, abgezogen werden. Nach dem Einrollen sind die Autos unverzüglich an der Startlinie aufzustellen. 

Renndauer:

Die Teilnehmerzahl sollte mindestens 6 Fahrer je Rennen betragen, bei weniger Fahrern kann das Rennen ausfallen. Die Fahrzeit beträgt in der Regel 6 x 5 Minuten = 30 Minuten, diese kann aber, je nach Teilnehmerzahl, verändert werden. 

Rennstart / Startaufstellung:

In Reihen versetzt von 1 bis 6 nach Ergebnis aus dem Qualifying und Vorgabe der Rennsoftware BEPFE. Keine Frühstartüberwachung.

Spannung:

20,0 Volt – Anzeige am Netzteil. 

Parc-Ferme:

Für die Fahrzeuge gelten nach der technische Abnahme Parc-Ferme Bestimmungen, d.h.: die Fahrzeuge werden nach der technischen Abnahme in Parc-Ferme Bereich gestellt.

Sämtliche Arbeiten am Fahrzeug (z.B.: Instandsetzungsarbeiten, Reifenreinigen) sind VERBOTEN!  

Auch der Spurwechsel und ggf. ein Einrollen unterliegen den Parc-Ferme Bestimmungen.

Der Parc Ferme endet erst mit dem Gesamt-Rennende durch Bekanntgabe des Serienchefs. 

Das leidige Thema aus gegebenem Anlass:

Wir richten uns stets nach der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW in der jeweils gültigen Verfassung. Änderungen in der Verordnung werden wir entsprechend umsetzten. Natürlich bleibt es bei den bekannten AHA+L Regeln: Abstand – Hygiene – Alltagsmaske – Lüften. Zusätzlich müssen alle Fahrer während des Rennes eine Maske tragen.

Reparaturen:

Jeder Teilnehmer hat einmal je Rennen einen Reparaturjoker (dieser gilt nicht bei den Teamrennen). Dazu wird während einer Reparatur das Rennen für alle bis zu maximal 180 Sekunden angehalten (Chaos-Phase). Reicht diese Zeit zur Reparatur nicht aus, wird das Rennen trotzdem wieder gestartet.

Ansonsten gilt: sämtliche Reparaturen dürfen nur während des Rennens durchgeführt werden. Beim Spurwechsel sind auch die Reparaturarbeiten zu unterbrechen.

Weiterhin sind keine Arbeiten am Fahrzeug zwischen den einzelnen Läufen eines Rennens erlaubt; d.h., auch ein Nachjustieren, bzw. reinigen der Schleifer zählt zu diesen Arbeiten! Nur bei fremdverschuldeten Defekten kann hiervon abgewichen werden. Die Entscheidung darüber trifft der Veranstalter (d.h. der Serienchef, ggf. mit Unterstützung der Rennleitung)

Der Heckspoiler muss während der gesamten Renndauer am Fahrzeug vorhanden sein. Wenn dieser verloren geht, muss er innerhalb von 5 Runden während des Rennens wieder am Auto befestigt werden. 

Bei nicht selbst verschuldetem Verlust des Heckspoilers wird das Rennen kurz angehalten (Chaos-Phase). Der Reparatur-Joker zählt dann nicht.

Steht aber das Auto z.B. durch zu „wilde“ Fahrweise quer und der Heckspoiler wird durch ein andres Auto abgerissen, gilt dieses als selbstverschuldet.  

Alle vorgeschriebenen Maße und Gewichte müssen vor, während und nach dem Rennen eingehalten werden!

Alle sonstigen verlorenen Teile müssen nicht unbedingt wieder am Auto befestigt werden, jedoch behält sich der Veranstalter eine Nachkontrolle des Gewichts nach dem Rennen vor. 

Alles was nicht ausdrücklich schriftlich in diesem Reglement erlaubt ist, ist verboten!

Zeitplan am Rennabend:

Freies Training:            ab 18:00 Uhr

Technische Abnahme: ab 19:00 Uhr

Stromabschaltung:       ab 19:00 Uhr, oder. nach Bedarf

Qualifying:                   ab 19:40 Uhr

Rennbeginn:                ab 20:00 Uhr

Punktesystem:

Die Punkteverteilung für jeden Lauf sieht folgendermaßen aus:

Platz123456789101112131415161718
Punkte50433732282522191613108654321

Bonus-Wertung:

Damit im Qualifying nicht „absichtlich“ langsam gefahren wird, gibt es auch für das Qualyfing Punkte. 

Platz123456
Punkte654321

Gesamtwertung:

Zur Berechnung der Gesamtwertung am Ende der Saison, werden maximal 6 Wertungsläufe angerechnet (9 Rennen minus 3 Streicher*). Es zählen nur Wertungsläufe mit erhalten Punkten. Ein Rennen gilt grundsätzlich als Wertungslauf, sobald es gestartet wurde. Allerdings muss ein Teilnehmer mindestens 50% der Renndauer teilgenommen haben, ansonsten gibt es keine Punkte für diesen Wertungslauf. Die Punkte aus dem Qualifying werden in diesem Fall auch gestrichen.

* Für jedes ausgefallene Rennen wird die Zahl der Streicher um eins erhöht.

Punktegleichheit:

Bei allen Wertungen wird in diesem Fall als zweites Kriterium die durchschnittliche gefahrene Rundenzeit aller gefahren Rennen eines Fahrers zur Sortierung verwendet. Als drittes Kriterium zählt die Anzahl der besseren Ergebnisse.

Sportstrafen

Wer unnötigerweise eine “Chaos-Phase“ durch den entsprechen Ausruf verursacht wird mit 1 Runde Rundenabzug bestraft. 

Wer seine Pflichten als Streckenposten nicht nachkommt wird mit 3 Runden Rundenabzug bestraft.

Wer einen Streckenposten oder Fahrer im Rennen beschimpft / beleidigt wird mit 5 Runden Rundenabzug bestraft.
Bei einer eventuellen Nachkontrolle während oder nach dem Rennen wird für jedes:

  • 1/10 Gramm Untergewicht mit 1 Runde Rundenabzug bestraft.
  • 1/10 mm Untermaß mit 1 Runde Rundenabzug bestraft.

Mit der Nennung zur „Le Man Cars“ erkennt der Teilnehmer diese Bedingungen sowie alle weiteren, von den Veranstaltern ausgegebenen Regelwerke an. Durch die Teilnehme an dieser Rennserie stimmt der Teilnehmer der Veröffentlichung von Namen (Vorname N.), Ergebnissen und Fotos / Videos, zwecks Berichterstattung, in Online-Medien (Internet) zu. Änderungen und Druckfehler vorbehalten.

Reglement Karosserie

Karosserien
Zugelassen sind modellgerechte Sportprototypen und GT-Fahrzeuge ab Baujahr 1982 im Maßstab 1:24. 
Das Material darf aus Hartplastik, Polystyrol, Resine, GfK, bestehen. KEIN Kohlefaser und Lexan!

Hierzu gehören folgende Fahrzeugkategorien:
GTX, GTO, GTP, GT1-3, LMP, LMP1, LMP2, GT2, GTS, WSC, LMGTP, LMP900, LMP675, LM GTE, GTE Pro, GTE Am, Gruppe-C (C, C1, C2, C3, C4)

Infos zum Vorbild:  https://de.wikipedia.org/wiki/24-Stunden-Rennen_von_Le_Mans

Wir betreiben mit unserem Hobby Motorsport im Modell nach dem Vorbild im Maßstab 1:24. Um diesen Anspruch gerecht zu werden muss ein in dieser Rennserie eingesetztes Modellauto diesen Kriterien auch entsprechend gerecht werden:

Marke, Modell, Typ, Abmessungen, Proportionen, Rundstrecken-Rennsport-Design (Farbe, Sponsoring, Startnummern usw.) müssen dem gewählten Vorbild aus dieser Rennserie entsprechen. 
Zudem müssen die Autos vollständig aufgebaut sein (Scheinwerfer und Leuchten mit Lampen und Gläsern, Spiegel, Scheibenwischer, Auspuff, Heckspoiler) soweit beim Vorbild vorhanden. Anbauteile wie Frontspoiler, Heckspoiler und Diffusoren (soweit technisch möglich) sind dem Vorbild entsprechend in Größe und Position zu verbauen. 

Keine Regel ohne Ausnahme: 
– Farbvarianten sind zugelassen, wenn diese zum Design passen (z.B.: Silber statt Weis).
– geringe Formvarianten sind zugelassen, wenn diese zum Design passen (z.B.: Porsche 962 statt 956 oder Jaguar XJ-R 8 statt XJ-R 9 usw.)

Die Karosserien müssen von außen vollständig flächendeckend mit farbigem Lack und Klarlack versehen sein.

Karosserieänderungen
Karosserien dürfen in ihren Abmessungen (Länge, Breite, Höhe, Materialstärke) nicht verändert werden. Ein Vergrößern der Radhäuser ist nicht erlaubt.

Erlaubte Änderungen:
Seitliche und vordere Kühleinlässe dürfen innen begradigt werden, müssen aber immer verschlossen sein (z.B.: mit einem Gitter). Eine Öffnung in der Karosserie im Bereich des Achszahnrads, wenn hier nicht genug Platz vorhanden ist. Diese Öffnung muss aber mittels einer Hutze oder eines Gitters verschlossen werden. Geöffnete Radhäuser beim Jaguar und Nissan sind erlaubt.

Heckspoiler
Der Heckspoiler muss unverändert aus dem verwendeten Bausatz stammen. Dieser muss eine dem Maßstab entsprechende Größe vorweisen und an originaler Position und Höhe (wie beim Vorbild) und montiert sein. Eine flexible Befestigung ist erlaubt. Heckspoiler aus CFK/GKF und Lexan sind nur zulässig, wenn diese aus dem Bausatz stammen.

Frontspoiler /-splitter
Frontspoiler dürfen aus Karbon bestehen.

Lexanscheiben sind für alle erlaubt.

Fahrereinsatz
Fahrereinsatz dreidimensional mit separatem Fahrerkopf. Fahrereinsatz und Fahrer müssen eine realistische mehrfarbige Lackierung aufweisen. Die gesamte Mechanik muss abgedeckt sein. Einsätze aus Papier sind nicht erlaubt.

Bodenfreiheit
Bei der technischen Abnahme, vor, während und nach dem Rennen ist die Bodenfreiheit stets einzuhalten! Zusätzliche Kontrollen während des oder nach dem Rennen sind möglich.
1,00 mm an der vordersten und 1,30 mm an der Karosserieseitenkante vor und ggf. hinter dem Radhaus der Hinterachse.

Gewicht
inkl. Scheiben, Scheinwerfer, ggf. Rücklichter, Scheibenwischer, Rückspiegel, Heckspoiler, ggf. Frontsplitter, Fahrereinsatz mit Fahrer und Helm, beweglichen oder festen Karosseriehalter und allen Schrauben

Mindestens 55,0 Gramm

Autos, welche den hier genannten Kriterien nicht entsprechen bekommen KEINE Starterlaubnis zum Rennen. Bei Unstimmigkeiten sind entsprechende Nachweise zum Vorbild (z.B.: Bilder) vorzulegen.

Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, gilt als verboten. 

Reglement Fahrwerk

Fahrwerk
Das Fahrwerk ist frei. Verboten sind: Magnete/magnetische Wirkung. 

Motor 
Bison, ungeöffnet und original. Die Motoren (versehen mit 14er Motorritzel aus Messing) werden vor jedem Lauf ausgelost. Sie dürfen in keiner Weise „bearbeitet“ oder mit Flüssigkeiten behandelt werden. 

Getriebe 
frei

Achsen 
3 mm Stahl, blank, Vollmaterial, Differentialwirkung erlaubt

Bodenfreiheit
Zu jeder Zeit gelten die u.g. Maße. Also bei der technischen Abnahme, vor, während und nach dem Rennen. Vorderräder müssen stets Bodenkontakt haben. 

1,00 mm an der vordersten und 1,30 mm an der hintersten Kante der Fahrwerksgrundplatte 

Räder vorne der Fahrzeugkategorie (bis Bau-/ Einsetzjahr 1993) Gruppe-C, C, C1, C2, C3, C4: 
Raddurchmesser mind. 23,0 mm / mind. Breite 5,0 mm / Material frei
Durchmesser der Felge außen mind. 17,0 mm. Felgeneinsätze müssen vorhanden sein.

Räder vorne der Fahrzeugkategorie (ab Bau-/ Einsetzjahr 1994) GTX, GTO, GTP, GT1, LMP, LMP1, LMP2, GT2, GTS, WSC, LMGTP, LMP900, LMP675, LM GTE, GTE Pro, GTE Am:
Raddurchmesser mind. 24,0 mm / mind. Breite 7,0 mm / Material frei
Durchmesser der Felge außen mind. 19,0 mm. Felgeneinsätze müssen vorhanden sein.

Räder hinten
Scaleauto Moosgummi SC 2421P Kompletträder, Felgeneinsätze müssen vorhanden sein.

Spurbreite
max. 83,0 mm (jedoch nie breiter als die Karosserie)

Gewicht
Fahrwerk mind. 140,0 Gramm (Rennfertiges Fahrwerk)
Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, gilt als verboten.